Netherworld

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Netherworld
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 1054
Bewertung 7.38 Punkte bei 8 Stimmen
Entwickler
Firma Hewson Consultants Ltd.
Verleger Hewson Consultants Ltd.
Musiker Jori Olkkonen
HVSC-Datei MUSICIANS/Y/Yip/ Netherworld.sid
Release 1988
Plattform(en) C64, ZX Spectrum, Amstrad CPC, Amiga, Atari ST, MS-DOS-PC
Genre Shoot'em Up (Multi-Scrolling)
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon kassette.png Icon disk525.png Icon cartridge.png
Sprache Sprache:englisch
Information


Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Spiel ist man mit seinem Raumschiff leider ein wenig vom Weg abgekommen und nun in Netherworld gefangen. In dieser feindlichen Umgebung kann man sich auf verschiedene Art durch verschiedene Ebenen bewegen. Man hat ein bestimmtes Zeitlimit um die Diamanten einzusammeln sammeln, die in jedem Stage verteilt sind. Hat man alle zusammengerafft, geht es weiter zum nächsten Level. Im Spiel gibt es eine Menge gegnerische Kreaturen und Maschinen, wie Drachen, bewegliche Minen, säurespuckende Monster und vielem mehr. Das Raumschiff kann, wie es sich für solche Spiele gehört, natürlich auch schießen. Der Clou bei der Sache ist, dass die vier Bordkanonen gleichzeitig und mit hoher Feuerrate in alle Richtungen ihre Laserstrahlen verspucken können. Obligatorisch bei einem Raumschiff-Shooter sind natürlich diverse Power-Ups zum einsammeln. Davon sind reichlich vorhanden, z. B. Sandgläser um das Zeitlimit ein wenig aufzustocken, Regeneration der Schutzschilde, vorübergehende Unverwundbarkeit und manchmal leider auch eher komische, bzw. lästige Effekte.


Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Warploch - Der schnellste Weg zum Ziel.

Netherworld ist ein Raumschiffshooter, der in alle Richtungen scrollt. Das Spiel ist grafisch recht futuristisch gestaltet.

Das Spiel hat eine Titelmusik. Die einzelnen Levels beschränken sich auf Soundeffekte.



Screenshots


Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steuerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel wird mit dem Joystick in Controlport 2 gesteuert.

  • Joystick Fire.png - Schießen.
  • Joystick AlleRichtungen.png - Herumfliegen.


  • RUN/STOP  - Pause.
  • Q  - Spiel beenden.


Upgrades[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Lösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Cheats[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf der Website Gamebase64 ist eine Crackversion der Gruppe Hokuto Force (HF) erhältlich, deren Trainermenü elf verschiedene Cheatmöglichkeiten anbietet.
  • Levelskip gefällig? Funktioniert aber leider nur in WIP-Versionen: Gleichzeitig 2 , 4  und E  drücken. Vermutlich gelang es einer Crackergruppe bereits einem halben Jahr vor dem Release an eine unfertige Version des Spiels zu gelangen. Der Cheat wurde in mehreren englischen Videospielezeitschriften abgedruckt, was bei den Besitzern der finalen Version für Verwunderung sorgte.


Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.38 Punkte bei 8 Stimmen (Rang 295).
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C64Games 6 17. April 2021 - 6 von 10 Punkten - 29.006 downs
Lemon64 7 17. April 2021 - 7,2 von 10 Punkten - 52 votes
Ready64 8 17. April 2021 - 8,2 von 10 Punkten - 5 votes
Kultboy 7 17. April 2021 - 6,86 von 10 Punkten - 7 votes
Power Play 7 Ausgabe Oktober 1988 - 73% Wertung
ASM 7 Ausgabe September 1988 - 8 von 12 Punkten
ACE 8 Ausgabe Oktober 1988 - 820 Punkte - S.87
C&VG 8 Ausgabe September 1988 - 8 von 10 Punkten - S.23
Commodore User 7 Ausgabe August 1988 - 7 von 10 Punkten - S.72
Games Machine 8 Ausgabe September 1988 - 78% Wertung - S.56
Zzap! 9 Ausgabe September 1988 - 87% Wertung - S.116


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Lenhardt schrieb in der Power Play 10/88: "Endlich mal wieder ein halbwegs originelles Action-Spiel. Bei Netherworld ist's mit Ballern allein nicht getan. Man muß jeden Level erforschen und am besten kartographieren. Wenn man nicht weiß, wo was liegt, hat man gegen das enge Zeitlimit kaum eine Chance. Da wären wir auch schon beim wunden Punkt von Netherworld: das Spiel ist ein wenig zu schwer geraten. Schon beim ersten Level muß man voll konzentriert zur Sache gehen. Einsteigern kann ich das Programm deshalb nicht empfehlen. Für fortgeschrittene Spieler, die Lust auf ebenso ungewöhnliche wie schwere Action-Kost haben, ist Netherworld eine feine Sache; vor allem, weil Geschick allein nicht weiter hilft und eine doppelte Portion Denken erforderlich ist. Gut gezeichnete schnelle Grafik und eine fetzige Titelmusik runden das Programm ab."

Klaus Vill schrieb in der ASM 7/88: "Neue Besen kehren gut - dachte man sich wohl beim britischen Softwarehaus Hewson und verpflichtete mit Jukka Tapaninaki einen bislang vollig unbekannten skandinavischen Programmierer. Schon einmal hatte sich diese Form der Nachwuchsförderung als äußerst ergiebig erwiesen: Raffaele Gecco, verantwortlich für Exolon und Cybernoid, gehört heute knapp ein Jahr nach selnem Einstand, zu den gefragtesten Spectrum-Programmierern überhaupt. Auch diesmal hat er wieder ein glückliches Handchen bewiesen. Jukka's erstes Produkt mit dem etwas irritierenden Titel Netherworld (nicht zu verwechseln mit einem alteren Titel namens Neatherearth) zählt zwar sicher nicht zu den Meilensteinen der Software-Geschichte, lässt jedoch aufgrund einiger eigenständiger Ideen das enorme kreative Potential dieses Newcomers erahnen. Wie bei jedem guten Spiel ist der Ablauf schnell beschrieben: ein kleiner Ball, der putzigerweise über die Fähigkeit verfügt, sich mittels Kanonenfeuers gegen etwaige Angreifer zur Wehr zu setzen, muss sämtliche, in einem weit verzweigten Labyrinth versteckten Edelstelne innerhalb eines Zeitlimits einsammeln. Um ihm diese Aufgabe etwas zu erleichtern, findet man von Zeit zu Zeit Uhren, die einen Zeitbonus symbolisieren. Damit nicht genug: Um weite Strecken ohne allzu großen Energieaufwand zurücklegen zu können, gibt es Teleporter-Felder, die bei Benutzung durch den Spieler einiges an Gewinn verschaffen können. Erschwert wird die Aufgabe durch zahlreiche über das Spielfeld verstreute Fabelwesen, die nichts anderes im Sinn zu haben scheinen, als durch die permanente Absonderung von Luftblasen unserer Figur das Leben schwer zu machen. Nur gut, daß man die Blasen durch gezielte Schüsse zum Zerplatzen bringen und damit manchmal sogar nützliche Boni in Form von Punkten, Zeitgutschriften und Extraleben erwerben kann. Doch, Vorsicht: Unter die vielen Extras haben sich auch etliche Nieten, wie unter anderem eine verdrehte Steuerung und unberechenbar wirkende Anziehungskräfte gemischt. Ein kleiner Tip am Rande: Wer einmal in einem der 18 Level nicht weiterkommt, sollte doch bitte die Taste Q betätigen, die einen in den nächsten Spielabschnitt weiterspringen lässt. Netherworld ist eine überaus geglückte Mischung aus Action-, Geschicklichkeits- und Puzzlespiel, die durch ihre formale Brillanz vollendet zu überzeugen versteht. Herrlich farbfrohe Hintergrundgrafiken, gut animierte Sprites (allein die Luftblasen der Monster verdienen hier besonderes Lob), butterweiches Acht-Wege-Softscrolling sowie die stimmungsvolle Titelmusik und die gut auf den Spielverlauf abgestimmten Effekte machen Netherworld zu einem Joysticktest der Extra-Klasse, der sich nahtlos in die Reihe hervorragender Hewson-Neuheiten der vergangenen Monate einreiht. Bleibt nur zu hoffen, dass Hewsons Newcomer sich noch weiter steigern kann."

64'er 4/90: "Musik-Freaks aufgepaßt: In diesem Such & Sammel-Spiel findet Ihr das wirklich heißeste, was es auf dem C64 je an Heavy-Metal-Klängen zu hören gab. Das Spiel selbst ist ganz nett, die Grafik kann jedoch, genau wie die wirklich ausgelutschte Spielidee, nicht so ganz überzeugen."


Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Review[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Lenhardt schrieb in der Power Play Ausgabe Oktober 1988 eine Review zum Spiel:

Gefangen in einer fremden bizarren Dimension...
Unendlichkeiten entfernt von Heimat, Computer und Power Play... das ist ein Zustand, der wirklich nicht sehr erstrebenswert ist. Um aus der fremden Welt mit dem Namen Netherworld herausgelassen zu werden, müssen Sie mit Diamanten bezahlen, die man in vielen gefährlichen Levels erst mal einsammeln muss. Bei Netherworld, vom finnischen Programmierer Jukka Tapanimaki, kontrollieren Sie eine kleine silberne Kugel, mit der man in alle vier Himmelsrichtungen steuern sowie schießen kann. In erster Linie ist Baller-Action angesagt doch man hat auch unter Zeitdruck die Diamanten einzusacken, um einen Level zu schaffen. Vor allem auf höheren Spielstufen erinnert Netherworld ein wenig an den Computerspiel-Klassiker Boulder Dash, denn dann muss man andere Gegenstande erstmal in Diamond Squeezers schubsen, damit sie sich in Diamanten verwandeln. Das Abschießen von Angreitern zaubert manchmal ein Extra auf den Schirm, das dann noch aufgesammelt werden muss. Für risikofreudige Naturen ist ein Fragezeichen gedacht, das je nach Zufall was Schönes beschert (Extra-Leben, Unverwundbarkeit) oder Ihnen die Steuerung für ein Weilchen ganz garstig erschwert. Es gibt zwölf Levels plus zwölf Bonus-Runden, in denen man je ein Extra-Leben ergattern kann.


Screenshotvergleich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


MS-DOS (CGA)
Amstrad CPC
Spectrum CPC




Amiga
Atari ST




Videomitschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Longplay zum Spiel (Part 1/5), aufgezeichnet von laffer35




Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Das Cover
Das Rückseite des Covers


Die grinsende Person auf dem Cover des Spiels hat definitiv Ähnlichkeit mit Jukka Tapanimäki, dem Entwickler von Netherworld.


Diskette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Die Diskette des Spiels




Highscore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topscore von Shmendric
  1. Shmendric - 6.650 - 1 (18.04.2021)
  2. Niemand - 0 (tt.mm.jjjj)
  3. Leer - 0 (tt.mm.jjjj)


2. Platz von Niemand 3. Platz von Leer
2. Platz von Niemand 3. Platz von Leer


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Netherworld (video game) Sprache:english


Videos