VC

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Begriffsklärung Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Abkürzung VC, siehe VC (Begriffsklärung).


Die Abkürzung VC steht bei den ersten Commodore Heimcomputern für Volks Computer. Die Abkürzung wurde für die Heimcomputer VC-20, VC-10 (bekannt als Max Machine), sowie VC-64 (auch bekannt als C64) in den deutschsprachigen Staaten benutzt, da sich die amerikanische Bezeichnung VIC-20 (hier kommt die Bezeichnung ursprünglich vom eingebauten MOS-Videochip VIC) in Deutsch nicht gut anhörte.

Weiterhin trugen die Steckmodule für den VC-20 ebenfalls die Bezeichnung VIC bzw. VC.

Einige Peripheriegeräte, inbesondere die Diskettenlaufwerke VC-1540 und die frühen 1541 sowie die Drucker VC-1515, VC-1520, VC-1525 oder VC-1526 (später MPS 802) trugen ebenfalls die Bezeichnung VC, die im Laufe der Zeit durch CBM oder später durch Commodore ersetzt wurde. In den Handbüchern von Commodore wurde ab etwa 1984 nur noch die Modellnummer ohne irgendwelche Zusätze verwendet.

In den damaligen Printmedien, wie Bücher und Zeitschriften, wurden in den 1980'er Jahren zur Benennung von Commodore-Geräte alle Bezeichnungen (mit und ohne Bindestrich oder Leerzeichen) gerne genutzt, wie VIC-xxxx, VC-xxxx, C-xxxx, Model xxxx, Typ xxxx oder einfach xxxx (als Modellnummerbezeichnung).

In einigen Benutzerkreisen von C64-Freaks wird - auch wenn dies ggf. falsch referenziert wird - entsprechende C64-/VC-20-Hardware der 1980er Jahre mit VC versehen, z.B. als VC-1571 für das Diskettenlaufwerk 1571 oder VC-1530 für die Datasette 1530. Dies klassifiziert diese Hardware, insbesondere Floppy, Datasette, Drucker und RAM-Erweiterung für diese Benutzergruppe entsprechend.

Auch im Internet wird auf vielen Webseiten, die einen Bezug zu alte Commodore-Hardware haben, C64-/VC-20-Hardware fälschlicherweise als VC-xxxx bezeichnet (Beispiel auf compirudi.bplaced.net; Stand: 2006). Eine Suche mit VC-xxxx führt daher oft auf die richtig, gesuchte Commodore-Hardware.