Volkscomputer

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Volkscomputer
Die Geschichte von PET und VC-20, C64 und Amiga
Aufstieg und Fall des Computer-Pioniers Commodore und die Geburt der PC-Industie
Cover/Buchdeckel
Sprache deutsch
Autor(en) Brian Bagnall (engl. Originalausgabe)
Boris Kretzinger (Übersetzung)
Winnie Forster (Herausgeber)
Verlag Gameplan in Utting
Jahr 2011
ISBN ISBN 978-3-00-023848-2
Neupreis € 27,80
Datenträger
Seitenzahl 368
letzte Auflage 1. Auflage
Genre Wirtschaft, Firmengeschichte
Information





Buchrückseite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Cover als PDF, von den Leseproben des Verlags

„Jack hörte nicht zu. Er war clever, aber Computer-Architektur zu hoch für ihn.“

Chuck Peddle, Erfinder der 6502-CPU, über Commodore-Gründer Jack Tramiel

„Peddle nahm ungern Weisungen an. Er hatte seine eigene Vorstellung von der Zukunft und wie man sie erreicht.“

Leonard Tramiel über Chuck Peddle

„Er zerstörte mich, er zerstörte meine Familie, er tat schreckliche Dinge.
Aber er gab mir eine Chance, die mir sonst keiner gab.
Dafür bin ich dankbar.“

Chuck Peddle über Jack Tramiel

„Jack fand andere. Wer sich darauf einließ, war selber schuld.“

Ingenier Rob Yannes, Erfinder des SID-Chips


Die Geschichte des Computerfirma Commodore — erzählt von den Insidern, die C64, Amiga und andere Meilensteine schufen: Volkscomputer ist eine abenteuerliche Reise in die Zeit, als die Großen der Branche ihre ersten Schritte wagen und mit dem legendären Commodore-Gründer Jack Tramiel die Waffen kreuzen: Der junge Bill Gates, Steve Jobs und andere Pioniere auf dem Weg ins 21. Jahrhundert.

Im Ringen mit IBM, Apple und Atari wird Commodore zum Marktführer an der Schnittstelle zwischen PC- und Videospiel-Sektor. In Volkscomputer sprechen die Erfinder von PET, VC20 und Amiga, geniale Ingenieure und Tüftler, deren Technik nicht nur in eigenen Geräten steckt, sondern auch im Atari VCS und im Apple II, dem ersten Grafik- und Spiel-PC. Später übernimmt Nintendo die Chips von Chuck Peddle & Co.

Die deutsche Ausgabe des Commodore-Standardwerks ist um technische Tabellen erweitert, um Personen-, Firmen- und Spiele-Indices und einer Fotogalerie bekannter und seltener Commodore-Geräte - von den 1960er- bis in die 90er-Jahre.

„Die magischste Zeit meines Lebens - mein Gott, wir schufen Unglaubliches!“

Amiga-Ingenieur R.J. Mical

„Sie hatten die Schlösser meines Büros ausgetauscht und die Wachen angewiesen, mich nicht aufs Gelände zu lassen - ich solle verschwinden!“

Thomas Rattigan, Präsident und CEO von Commodore 1986/87

„Es gibt jemanden, mit dem ich nie wieder arbeiten möchte. Er zerstörte alles in seinem Weg, selbst Freunde. 
 Für mich gibt es eine helle und eine dunkle Seite der Geschäftswelt. Er entschied sich für die dunkle Seite.“

R.J. Mical über Jack Tramiel

Inhaltsverzeichnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Impressum                                                   Seite 2
Vorwort des Verfassers                                      Seite 4
Vorwort zur deutschen Ausgabe                               Seite 5
Prolog: Commodores Anfang                                   Seite 6

Kapitel 1: MOS Technology                    1974-1976      Seite 7
Kapitel 2: Die Übernahme                     1975-1976      Seite 20
Kapitel 3: Der PET                           1976-1977      Seite 26
Kapitel 4: Die Veröffentlichung des PET      1977-1978      Seite 41
Kapitel 5: Das Triumvirat                    1977-1979      Seite 52
Kapitel 6: Geschäft ist Krieg                1979-1980      Seite 65
Kapitel 7: Der Farbcomputer                  1979-1980      Seite 73
Kapitel 8: Der VIC-20                        1980           Seite 87
Kapitel 9: Computer für die Masse            1981           Seite 105
Kapitel 10: Das Rennen um die erste Million  1981-1983      Seite 116
Kapitel 11: Das Geheimprojekt                1981           Seite 127
Kapitel 12: Der Commodore 64                 1981-1982      Seite 138
Kapitel 13: Der Verkaufsschlager             1982           Seite 149
Kapitel 14: Commodore-Manie                  1983           Seite 162
Kapitel 15: TED                              1983           Seite 176
Kapitel 16: Der Rauswurf                     1984           Seite 191
Kapitel 17: Der Nachfolger                   1984           Seite 205
Kapitel 18: Gerangel um den C128             1984-1985      Seite 218
Kapitel 19: Commodores Retter                1982-1985      Seite 233
Kapitel 20: Der Amiga                        1985-1986      Seite 253
Kapitel 21: Verspielte Chance                1985-1987      Seite 273
Kapitel 22: Die neuen Amigas                 1986-1987      Seite 288
Kapitel 23: Eine radikale Neuausrichtung     1988-1992      Seite 305
Farbteil: Hardware-Museum                    1955-1993      Seite 321
Kapitel 24: Der Niedergang                   1992-1994      Seite 339

Epilog: Die Akteure treten ab                               Seite 348
Technische Daten: 8-Bit-Computer und -Spielgeräte           Seite 354
Technische Daten: 16- und 32-Bit-Computer: Commodore Amiga  Seite 356
Index: Firmen und Personen                                  Seite 358
Index: Spiele                                               Seite 364
Quellenangaben                                              Seite 366
Verlagsprogramm                                             Seite 368

Leseprobe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leseproben und Bilder sind verfügbar auf der Homepage der Verlagsseite. [1]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der englischsprachige Titel der 2006 erschienenen Originalfassung lautet: "On the Edge - The Spectacular Rise and Fall of Commodore: A Company on the Edge"

Meinung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flodder: "Dieses Buch darf in keiner Sammlung fehlen, sofern der betreffende Leser auch nur irgendetwas mit Commodore am Hut hat. Eine fantastische Reise in eine magische Zeit, und ein Blick hinter die Kulissen aus Sicht der Ingenieure, Programmierer und Manager die damals dabei waren als die Computer vom KIM-1 bis zum Amiga 4000 entstanden. Das Buch ist ein wahres Füllhorn an Informationen, die vorher teilweise nicht bekannt waren bzw. oft falsch dargestellt werden. Ich weiß nicht, wie oft ich mein Exemplar inzwischen schon gelesen habe, und doch nehme ich es immer wieder gerne in die Hand für einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit. Absolut empfehlenswert !"

Bitschubser: "Kann ich nur bestätigen. Ich habe das Buch bisher ca. 8 Mal gelesen, und man entdeckt immer wieder Kleinigkeiten. Das Buch lebt von den vielen Konflikten der zahlreichen Personen, die alle selbst zu Wort kommen, und auf die Zeit nostalgisch zurück blicken. Es wird nie langweilig, weil immer etwas passiert. Einzige die Jahressprünge bei der Einführung neuer beteiligten Personen, wirken manchmal etwas holprig. Denn im Buch war man schon 2-3 oder mehr Jahre weiter, springt zurück und dann wieder vor. Es ist nicht gravierend, aber es fällt auf."

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leseproben auf www.gameplan.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]