Chris Butler

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Chris Butler ist ein britischer Programmierer, der an vielen C64-Computerspielen mitgearbeitet hat.


Die Idee, Spieleprogrammierer zu werden, kam Butler erstmals, als er einen Fernsehbericht über die eigenwillige Softwarefirma Imagine sah. Dieser Bericht erschien lange bevor das Unternehmen pleite ging, und Eugene Evans gab darin an, 35.000 £ pro Jahr zu verdienen - Evans revidierte dies aber in späteren Interviews und korrigierte die Summe auf 5.000 £.

Nachdem er mit einem BBC Micro bereits einige Erfahrungen als Programmierer sammeln konnte, wurde Butler 1984 von der Spielefirma Alligata Software eingestellt. Ab diesem Zeitpunkt wechselte er die Plattform weitgehend, und arbeitete künftig an einem C64. Da er ohnehin in Assembler programmierte, fiel ihm der Übergang nicht weiter schwer. Beide Rechner verwenden einen 6502-Prozessor. Sein erstes Commodore-Spiel war Hypercircuit. Die Idee dazu war nicht neu für ihn, die erste Version hatte Butler schon zuvor unter dem Namen Transistor's Revenge auf einem BBC Micro erstellt.

Butler blieb nicht lange bei Alligata Software, er bewarb sich aus finanziellen Gründen bei Firmen wie Ocean und Activision, bis er schliesslich von Elite Systems eingestellt wurde. Das erste Projekt war die C64-Portierung des Arcade-Shooters Commando. Elite hatte sich die Lizenz dafür gesichtert, sehr zum Ärger von Chris Butlers vorherigem Arbeitgeber Alligata. Dort arbeitete man schon seit einiger Zeit an dem Spiel Who Dares Wins, dessen Verkauf wegen Plagiarismus aber gerichtlich untersagt wurde.


Als seine Vorbilder nannte Chris Butler die Spielentwickler Eugene Jarvis, Archer Maclean, Steve Evans und Andrew Braybrook. Er hat den Ruf, dass seine größtes Talent die Konvertierung von Arcadespielen sei. Als Spieledesigner war er weitaus weniger aktiv.


C64-Spiele (Auswahl)[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]