Karateka

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Karateka
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 591
Entwickler Jordan Mechner, Robert Cook, Gene Portwood, Lauren Elliott
Firma Brøderbund Software
Verleger Ariolasoft
Musiker Francis Mechner
Release 1985
Plattform(en) C64, Plus/4, Apple II, Amstrad CPC, PC, Atari 7800, Atari 800/XL/XE, Atari ST, NES, Gameboy
Genre Sport, Karatespiel
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png, Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png, Icon kassette.png
Sprache Sprache:englisch
Information Nachfolgespiel: Prince of Persia


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.11 Punkte bei 19 Stimmen (Rang 305).
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C64Games 10 15. November 2011 - "Highlight" - 10421 downs
Lemon64 7,5 15. November 2011 - 90 votes
Kultboy.com 9,00 15. November 2011 - 7 votes
ZZap64 80% Ausgabe 11/85

Beschreibung[Bearbeiten]

Im Jahr 1984 schrieb der heute bekannte Jordan Mechner das Karatespiel Karateka, das aufgrund seiner realistischen Kampfanimationen ein Verkaufserfolg wurde und so für zahlreiche Heimcomputersysteme und Konsolen umgesetzt wurde. Im Jahr 1985 erschien die C64-Version. Der Spieltitel Karateka kommt aus dem japanischen und bezeichnet einen Kampfkünstler (japanisch: Budōka), der die japanische Kampfkunst Karate betreibt - also kurz: Karatekämpfer. Das Spiel ist einfach aufgebaut: Man läuft von links nach rechts und kämpft. Wenn nicht gespielt wird, läuft zeitweise eine kurze Spieledemonstration ab. Ein kleiner Nachteil ist das ständige Nachladen von Spieleteilen.

Der Spielablauf ist eigentlich vereinfacht dargestellt folgender: Nach einer Einleitungssequenz und einer Startanimation gelangen Sie als einsamer, gut ausgebildeter Karateka auf die vom bösen Kriegsherrn Akuma beherrschte Insel und sollen, die im tiefen, dunklen Kerker des Palastes, eingesperrte Prinzessin Mariko befreien. Dies ist bei solchen Kampfspielen oder Action-Adventures mit einigen Gefahren und Hindernisse verbunden, insbesondere eine recht hohe Übermacht von verschieden ausgebildeten Karatekämpfern der Armee des Kriegsherrn Akuma steht diesem Unterfangen im Weg. Wobei diese gegnerischen Kämpfer aber zum Glück nicht alle gleichzeitig, sondern schön geordnet, nacheinander angreifen. Zum Spielende treten Sie auch noch gegen Akuma und seinen Kampfadler an. Abschließend, wenn alle Gegner besiegt sind, folgt noch eine nett animierte Abschlusssequenz und ein finaler Text. So gesehen ist "Karateka" wie auch der Nachfolger "Prince of Persia" eine interaktive Geschichte mit vorgegebenen Handlungen.

Ein geübter Spieler kann das Spiel innerhalb von 20 Minuten durchspielen.

Hier noch die Einleitungsstory:
"Oben an der zerklüfteten Klippe beschützt durch eine Armee von grimmigen und leidenschaftlichen Kämpfern befindet sich die Festung des bösen Kriegsherrn Akuma.
Tief in dem dunkelsten Kerker seines Palastes ergötzt sich Akuma über die gefangen genommene aber allseits liebreizende Prinzessin Mariko.
Als Kareteka bist Du in die Geheimnisse der Karatekunst eingeweiht und gut durchtrainiert.
Völlig allein und unbewaffnet musst Du Akuma besiegen und die wunderhübsche Prinzessin Mariko retten.
Lass Deine Ängste und Besorgnisse hinter Dir und fokussiere Deine Willenskraft auf Deine Zielvorgabe und akzeptiere den Tod als Chance.
Dies ist der Weg eines Karatekas."

Gestaltung[Bearbeiten]


Startscreen an der Klippe - nun immer nur nach rechts laufen und kämpfen !
Startanimation mit Wache (links), Akuma und Kampfadler (mitte), Prinzessin Mariko (rechts)


Eine einfach gehaltene aber passend anzusehende japanische Hintergrund- und Palastgrafik, auf der die Kämpfe stattfinden. Der Bildschirm scrollt nur horizontal von links nach rechts bzw. zurück. Dies ist auch die einzige Bewegungsrichtung durch das Spiel vom Strand zum Kerker - immer nach rechts laufen und kämpfen. Die Kampfbewegungen sind etwas langsam aufgrund der realistisch animierten Kampfbewegungen. Die Figuren sind etwas pixelig geraten.

Zur kurzen Erholung zwischen den Kämpfen gibt es immer wieder musikalisch untermalte animierte Zwischensequenzen. Während der Kämpfe sind nur Kampfgeräusche zu hören und keine permanente Hintergrundmusik. Vor und nach den Kämpfen gibt es eine kurze spannungsvolle Musiksequenz.

Hinweise[Bearbeiten]

  • Der Karateka hat eine gewisse Anzahl von Stärkepunkte. Hat der Held alle seine (roten) Stärkepunkte (unten links) verloren, ist das Spiel vorbei.
  • Die Stärkepunkte regenerieren sich automatisch, wenn man nicht angegriffen wird bzw. nicht kämpft.

Tastaturbelegung:

Der erste aktive Kampf
  • RUN/STOP : Spielpause an / aus
  • J : Joystick Port#2 aktivieren
  • K : Keyboard / Tastatur aktivieren
  • F1 : Restart / Zurück zum Titelscreen
Im Kampfmodus
  • Q : Punch oben
  • A : Punch mitte
  • Z : Punch unten
  • W : Kick oben
  • S : Kick mitte
  • X : Kick unten
  • > : Vorgehen (nach rechts)
  • < : Zurückgehen (nach links)
  • Space : Umschalten zwischen Kampfmodus / Laufmodus
Im Laufmodus
  • > : Vorlaufen (nach rechts)
  • < : Anhalten
  • B : Verbeugen

Lösung[Bearbeiten]

  • Obwohl im Spiel kein Zeitlimit vorhanden ist, sind die Gegner, da sie sich ebenfalls regenerieren (blaue Stärkepunkte unten rechts), schnell zu bekämpfen.
  • Nach einem Kampf sollte man im Laufmodus (statt Kampfmodus) weiterlaufen, da man so deutlich schneller ist als im Kampfmodus und somit die Anzahl der Gegner geringer ist. Aber Achtung: Rechtzeitig wieder zurückschalten, denn im Laufmodus hat ein gegnerischer Schlag sofort tödliche Wirkung!
  • Im Palast (Erdgeschoss) muss man zwischen den Kämpfen immer mit dem von rechts anfliegenden Kampfadler rechnen, der aber wie auch die menschlichen Gegner durch eine kurze Melodie angekündigt wird.
  • Wenn man im Palast unbedacht durch das seltsame Holztor am Ende des langen Ganges schreitet, wird man von durch die herabfallendenden Pfähle aufgespießt. Daher: Sich im Kampfmodus in kleinen Schritten dem Tor nähern und mit einem Punch/Kick den Fallmechanismus auslösen; sobald sich die Konstruktion wieder nach oben bewegt, rasch hindurchlaufen.
  • Im Keller des Palasts müssen verschiedene Türen aufgetreten werden.
  • Hat man alle Gegner besiegt, darf man sich der zu rettenden Prinzessin nicht im Kampfmodus nähern (sondern im Laufmodus), da sie den Helden sonst mit einem Kick direkt tötet!

Cheats[Bearbeiten]

  • Die Version von "Remember" bietet neben dem Manual noch verschiedene Cheatmodi.

Kritik[Bearbeiten]

Jodigi: "Noch kein Kommentar".

H.T.W: "Ein zur damaligen Zeit aufgrund der sehr guten Animation der Kämpfer und der Start-, End- und Zwischensequenzen aufsehenerregendes Spiel. Leider spielt sich das Ganze etwas zäh und viele Überraschungen gibt es nicht. Sich nur von links nach rechts zum nächsten Gegner vorkämpfen ist nicht jedermanns Sache. Durch die stimmungsvolle Aufmachung und dem Filmfeeling hebt es sich trotzdem aus der Mittelmäßigkeit".

Sonstiges[Bearbeiten]

Cover

Cover - Tape (Ariolasoft)

Highscore[Bearbeiten]

Bei diesem Spiel ist leider kein Highscore möglich.

Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Karateka_(video_game) Sprache:english

Videos