Street Fighter II

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Street Fighter II
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 655
Entwickler
Firma
Verleger U.S. Gold
Musiker
  • Komposition: Y. Shimomura, I. Abe
  • SID-Version: David Lowe
HVSC-Datei L/ Lowe_Dave/ Street_Fighter_2.sid
Release 1992
Plattform(en) C64, Amiga, Arcade, Spectrum, Amstrad CPC, Atari ST, MS-DOS, PC Engine, Super Nintendo, Game Boy, Wii, Mega Drive, Master System
Genre Sport, Kampfsport, Arcade, Beat'em Up
Spielmodi Einzelspieler
2 Spieler (simultan)
Steuerung Icon Port2 1.pngIcon joystick 1-2.png
Medien Icon disk525.png Icon kassette.png
Sprache Sprache:englisch
Information aka Street Fighter II The World Warrior
Vorgänger Street Fighter


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
4.82 Punkte bei 11 Stimmen (Rang 766).
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C64Games 7 13. August 2013 - 7 von 10 Punkten - 18905 downs
Lemon64 3 19. Januar 2014 - 3,2 von 10 Punkten - 62 votes
Ready64 4 22. September 2014 - 3,9 von 10 Punkten - 10 votes
C64.com 5 22. September 2014 - 4,5 von 10 Punkten - 9658 downs
The Legacy 8 19. Januar 2014 - "sehr gut" - 19 votes
Kultboy 8 19. Januar 2014 - 8,38 von 10 Punkten - 44 votes
Commodore Force 5 Ausgabe April 1993 - 56% Wertung - S.46
Ausgabe August 1993 - 55% Wertung - S.21
Ausgabe März 1994 - 43% Wertung - S.12
Commodore Format 8 Ausgabe Februar 1993 - 80% - S.60
64'er 7 Ausgabe August 1993 - 7 von 10 Punkten


Beschreibung[Bearbeiten]

Mögen die Spiele beginnen...

Es ist wieder soweit!
Nachdem Ryu das erste Turnier der Street Fighter gewinnen konnte, und den langjährigen Titelträger Sagat besiegte, wird nun erneut ein Street Fighter Contest ausgetragen. Von den bekannten Namen des ersten Turniers treten neben Ryu nur seine Kontrahenten Ken und Sagat erneut an. Die neuen Gesichter am Schlachtfeld sind allerdings nicht zu unterschätzen: Neben einem Yokozuna der Sumō, treten ein russischer Ringer und ein grünhäutiges Wesen aus den brasilianischen Regenwäldern an, sowie feuerspuckende Yoga-Gurus, ein spanischer Käfigkämpfer, ein ehemaliger amerikanischer Boxprofi, usw. Für herausfordernde Abwechslung wurde bereits im Vorfeld gesorgt. Auch eine junge Dame aus China tritt bei diesem Turnier an, ebenso wie ein amerikanischer Offizier. Alle verfügen über verschiedene Kampfstile und besondere Fähigkeiten. Doch nur einer von ihnen kann den Titel des World Warrior erringen. Und auch dafür stehen die Chancen schlecht. Denn selbst wenn man den mühsamen Weg erfolgreich bezwungen hat, muss man immer noch Großmeister M. Bison die Stirn bieten.


Ziel des Spiels

Wer seine sieben Opponenten besiegen kann, darf gegen die drei Großmeister Balrog, Vega und Sagat antreten. Über den letzten Gegner, M. Bison, ist nicht viel bekannt, man munkelt er wäre der Leiter einer Verbrecherorganisation namens Shadaloo.
Ist Bison besiegt, hat man das Spiel gewonnen und kann die Endehrung bewundern. Der Abspann ist jeweils individuell auf den gespielten Charakter abgestimmt; so zelebriert z.B. Colonel Guile, den Tod seines Kameraden endlich rächen zu können, bevor es zu einer Familienzusammenführung kommt, die aus jedem billigen Prügel-/Eastern C-Film mit mieser Handlung stammen könnte. Dudikoff, van Damme und Steven Seagal lassen grüßen - billiger und kitschiger geht es kaum.


Gestaltung[Bearbeiten]

Drei Elefanten auf jeder Seite, wie am Automat - Einige andere Umsetzungen hatten nur zwei...

Street Fighter II ist ein Musterbeispiel für Beat'em Up-Spiele und war ursprünglich einer der erfolgreichsten Arcadeautomaten. Umsetzungen gab es dann für so gut wie alle damals gängigen Systeme.
Auch am C64 haben die zwölf verschiedene Kontrahenten jeweils ihren eigenen Kampfschauplatz. Acht von ihnen können vom Spieler ausgewählt werden. Der Zweispielermodus ermöglicht ein einzelnes Match. Der Sieger benötigt eine einstellbare Anzahl von KO- oder Zeitsiegen.
Die Qualität der Hintergrundgrafiken leidet vor allem darunter, dass diese mit einem Tool vom Amiga konvertiert wurden. Das Ergebnis wurde dann ohne weitere Nachbearbeitung übernommen.
Das leichte vertikale Scrolling der Stages und zerstörbare Hintergrundelemente, bekannt von anderen Umsetzungen, wurde gestrichen, ebenso wie die beliebten Bonussequenzen, bei denen man Steinhaufen, brennende Fässer und ein Auto zertrümmern durfte. Auch das erfolgreiche Ende des Spiels, das je nach gewähltem Charakter variiert, wurde stark zurechtgeschnitten.
Die Steuerung leidet vor allem stark darunter, dass statt sechs Feuerknöpfen nur noch einer zur Verfügung steht. Zwischen den einzelnen Stages und der Landkarten-Animation kommt es jeweils zu beträchtlichen Ladezeiten. Ein Schnelllader ist zwar ins Programm integriert, dieser verträgt sich allerdings nicht mit Hardware-Beschleunigern.



Screenshots


Ken ist schon mal geplättet...
Der "Sumō-Torpedo" schießt auf Ryu zu...
"Mr. Militär", Guile tritt zum Kampf an...




Boxer gegen Sumōringer, ein interessantes Match...
Vega kraxelt in seinem Käfig herum...
Großmeister Sagat gibt sich die Ehre...




Hinweise[Bearbeiten]

Grundsteuerung[Bearbeiten]

M. Bison, die entscheidende Schlacht...
Steuerung: Sprache:deutsch Sprache:englisch
Joystick vor Hochspringen Jump
Joystick rechts-vor Rechts springen Front Flip
Joystick rechts Vorgehen Forward
Joystick rechts-zurück Tiefe Attacke Crouch Offensive
Joystick zurück Ducken Crouch
Joystick links-zurück Tiefer Block Crouch Defence
Joystick links Block Back Defence
Joystick links-vor Zurückspringen Back Flip
Feuerknopf Schlag Punch
Joystick rechts + Feuerknopf Spezialattacke Special Attack
Joystick links + Feuerknopf Tritt Kick

Es wird davon ausgegangen, dass der Gegner sich rechts vom Spieler befindet.
Jeder Charakter verfügt über mehrere Spezialattacken.
Eine Serie von harten Treffern kann zu kurzer Benommenheit führen.

Die Charaktere[Bearbeiten]

Umgenietet!
Aussehen Name Heimat Hintergrund Geburtstag Größe Gewicht Blutgruppe Nahkampfattacken
Ryu RYU Japan Der Japaner Ryu war in seiner Jugend Schüler des Ansatsuken Karate, einem Attentäter-Stil, in dem er sich zu einem perfekten Karateka entwickelte. Die Kampfkunst, die Perfektionierung seiner Fähigkeiten und die völlige Beherrschung seines Körpers sind sein ganzer Lebensinhalt, weshalb er als ewiger Wanderer nach würdigen Gegnern sucht. 21.8.1964 5'10" 150lbs O Shoulder Throw
Back Roll.
E. Honda E. HONDA Japan Der japanische Sumō Edmond Honda wurde von Geburt an auf das Leben als Sumō-Ringer getrimmt. Nachdem er den Yokozuna-Großmeistertitel errungen hatte, beschloss er, sich mit den Meistern anderer Kampfsportarten zu messen, um Sumō mehr Anerkennung zu verschaffen. 11.3.1960 6'2" 304lbs A Shoulder Throw
Bear Hug
Knee Bash.
Blanka BLANKA Brasilien Ein mysteriöses Wesen, halb Mensch, halb Tier, mit grüner Haut und rotem Haar, lebte im Regenwald Brasiliens, bis er sich zum respektablen Kämpfer in Straßenkämpfen mauserte. Schließlich stellt sich heraus, dass er ein vermisster Sohn ist, der einen Flugzeugabsturz in Brasilien überlebte und fortan als Kind allein im Dschungel aufwuchs. 2.12.1966 6'5" 218lbs B Head Bite
Double Knee
Head Butt.
Guile GUILE USA Der Amerikaner Guile ist Colonel in der United States Air Force, bis er und sein Freund Charlie während eines Einsatzes in Thailand gefangen genommen wurden. Charlie überlebte die strapaziöse Flucht aus dem Gefangenenlager nicht, weswegen Guile nun ewige Rache an Bison schwor. 12.23.1960 6'1" 191lbs O Back Breaker
Knee Drop
Suplex.
Ken KEN USA Der Amerikaner Ken Masters war einst zusammen mit Ryu, der für ihn Freund und Rivale ist, Schüler des Ansatsuken Karate, der darin ebenfalls zu einem hervorragenden Kämpfer wurde. Jedoch ist Ken auch überheblich und arrogant, was ihn zuweilen in Schwierigkeiten bringt. Er stammt aus reichem Hause und lebt mit seiner Freundin Eliza in einem Strandhaus. Die Teilnahme am Street Fighter-Turnier und das Messen mit seinem alten Rivalen Ryu hat seinen Ehrgeiz geweckt. 2.14.1965 5'10" 169lbs B Shoulder Throw
Back Roll.
Chun Li CHUN LI China Die attraktive chinesische Interpol-Geheimagentin Chun Li mauserte sich zur Teilnehmerin am Street Fighter-Turnier, um den Mord an ihrem Vater zu rächen. Dieser war ebenfalls Agent und wurde vor Jahren von Bison getötet. Zusammen mit Guile operiert sie daher gegen das Verbrechersyndikat Shadoloo. 3.1.1968 5'8" Unknown A Shoulder Throw
Head Stomp.
Zangief ZANGIEF Russland Der russische (sowjetische?) Patriot Zangief sehnt sich nach würdigen Gegnern, um im Kampf Ruhm für sein Land zu erreichen. Er trainiert gerne mit Kodiakbären. Obwohl von riesiger und furchteinflößender Statur, besitzt er Humor, ein sonniges Gemüt und ist vor allem Kindern gegenüber sehr freundlich. 6.1.1956 7' 256lbs A Power Slam
Pile Driver
Alley Oop.
Dhalsim DHALSIM Indien Der Inder Dhalsim übt sich in den Kampfkünsten und Yoga, um durch das Training von Körper und Geist eine höhere Bewusstseinsebene zu erlangen. Eigentlich ein Pazifist, nimmt er doch am Kampfturnier teil, um Geld für sein armes Dorf in Indien zu gewinnen. 11.22.1952 5'10" 107lbs O Yoga Nugie
Arm Throw
Head Butt
Spinning Attack.

Die Kämpfer Ryu und Ken wurden beide von dem Großmeister Gouken ausgebildet. Daher ist ihr Stil identisch.


Die Großmeister[Bearbeiten]

Die Auswahl des Charakters...
  • Balrog: Der Afro-Amerikaner Balrog war einst Boxweltmeister im Schwergewicht. Aufgrund seiner brutalen Kampfart und Missachtung der Boxregeln wurde er lebenslang verbannt und der tumbe Boxer wurde zum Schläger für Shadaloo.
  • Vega: Der adelige Spanier Vega war einst ein berühmter Matador, bis er die Eigenschaften eines Stierkämpfers mit dem Ninjitsu verband und sich zum gefüchteten Käfigkämpfer entwickelte. Der schöne Mann ist eingebildet und selbstsüchtig, verachtet alles Hässliche und sieht sich selbst als vollkommen. Um sein Gesicht vor Verletzungen zu schützen, trägt er daher im Kampf immer eine Maske. Für Bison arbeitet er nun als Leibwächter und Auftragsmörder.
  • Sagat: Einst war der Thailänder Sagat der "König der Street Fighter" und wurde als "Gott des Muay Thai" in seinem Heimatland als Nationalheld verehrt. Er unterlag Ryu in einem harten Kampf, der ihn zudem mit einer riesigen Narbe auf dem Torso zeichnete. Deshalb sehnt sich Sagat nach Rache für diese Niederlage und wurde zum Leibwächter für Bison.
  • M. Bison: Der geheimnisvolle Bison steht an der Spitze des weltweit operierenden Verbrechersyndikats Shadaloo, das seinen Sitz in Thailand hat. Durch seine "Psycho Power" und seine brutale Art wurde er zum „König der Street Fighter.


Lösung[Bearbeiten]

  • Einige Spezialattacken: (Gegner befindet sich rechts vom Spieler)
Joystick zurück Joystick links-zurück Joystick nach links Joystick nach links und Feuerknopf drücken = Feuerball von RYU und KEN
Joystick zurück Joystick zurück und Feuerknopf drücken Joystick nach vorne und Feuerknopf drücken = Dragon-Punch von RYU und KEN
Joystick zurück Joystick rechts-zurück Joystick nach rechts Joystick nach rechts und Feuerknopf drücken = Yogafeuer vom DHALSIM
Joystick nach links Joystick links-zurück Joystick zurück Joystick zurück und Feuerknopf drücken = Schnelle Flucht von DHALSIM
Joystick zurück Joystick zurück und Feuerknopf drücken Joystick nach vorne und Feuerknopf drücken = Yoga-Flamme von DHALSIM

Cheats[Bearbeiten]

Es sind keine Cheats bekannt. Einige der gecrackten Versionen des Spiels verfügen über Trainerfunktionen.

Kritik[Bearbeiten]

Laut dem Diskettenmagazin Game On der grafisch gelungenste Stage: Das Badehaus...

Magic Disk 64 April 1993: "Beim Anblick von Street Fighter II bindet sich jeder Karateka seinen Gürtel besser um die Augen!"

64'er August 1993 (Grafik: 5/10 Sound: 4/10 Wertung: 7/10): "...trotzdem ist Street Fighter II spielerisch gut und dürfte Kampfsportfans auf dem C64 fesseln. Hätte man noch ein wenig an der Grafik gefeilt und mit einigen Tricks in der Hinterhand dem Game ein wenig mehr professionellen Touch gegeben, wäre es auch auf dem C64 ein Superhit. So bleibt ein Game, dass durch seinen klangvollen Namen sicher trotzdem eine Menge Fans anziehen wird."

Shmendric: "Geradezu eine Unverschämtheit wie dreist hier versucht wurde grafischen Abfall und nicht vorhandenes Beat em Up-Feeling mithilfe des prominenten Namens zu verkaufen. Es ist geradezu eine Qual auf den Monitor zu schauen. Nicht nur, dass sich der C64 mit der würdigen Umsetzung eines deratigen Spieles einfach schwer tut, man gab sich auch von vorneherein keinen Fetzen Mühe, wohl in Erwartung, dass etwas, auf dem "Street Fighter II" steht sich automatisch gut verkaufen müsse. Auch wenn man nicht mit dem Original-Arcade oder den ebenfalls guten Super Nintendo oder Mega Drive Umsetzungen vergleicht, sondern mit anderen C64-Prügelspielen, schneidet Street Fighter II leider grauenhaft ab."
Nachtrag: "Da die Screenshots gemütlich im Trainermode erstellt wurden, hab ich mich noch mal ehrlich rangesetzt um mich in der Highscoreliste zu verewigen. Interessanterweise habe ich dabei keinen allzu großen Unterschied bemerkt, lediglich beim Kampf gegen Dhalsim fühlte ich mich veranlasst mich einige Sekunden lang zu konzentrieren, Ryu fegte eigentlich nur mit dem Hurrican-Kick durch Spiel. Von geschätzten 60 Feuerbällen die er bei wirrem Tastendrücken versehentlich abfeuerte, traf ein einziger - Im Nahkampf gehen die Dinger nämlich einfach durch den Gegner durch! Die gefährlichste Kampftechnik, die dieses Spiel zu bieten hat, ist eindeutig die Musik! Ich senke meine Wertung auf eine 1 runter, dieser Durchgang hat mir den Rest gegeben, ich werd das nie, nie wieder spielen! P.S.: In Ryus Abspann sind Typos... :)"

TheRyk: "Nur weil ein Spiel umfangreicher ist, macht es das nicht besser als seine Vorgänger. Zum Thema Augen zu: Die Musik dudelt noch am harmlosesten vor sich hin, alles Sichtbare ist eher grenzwertig. Die Hintergrundgrafiken sind mal so, mal so gelungen, sehen aber z.T. auch einfach aus wie gekonnt und nicht gewollt und ohne weitere Bearbeitung hingerotzt. Umgekehrt ist es bei den Sprites, die sehen aus wie gewollt und nicht gekonnt. Wie kann es sein, dass es selbst ohne Überschreiten der X-Position 256 passiert, dass der rechte Teil des Spielersprites ein oder zwei Pixel zu weit nach rechts verschwindet? Von Geflacker rede ich besser gar nicht, aber erwähnenswert sind noch die scheußlichen Animationen. Ob sich nun Arme oder Beine (kaum zu unterscheiden) bei einem Move weit vom Körper lösen, das sieht einfach mies aus. Ich habe es eben zum ersten Mal gespielt und - obwohl ich kaum hingucken mochte - auf Anhieb durchgezockt oder sagen wir besser: hinter mich gebracht. Nur bei Chun Li habe ich mal einen Blick riskiert und doch glatt mal einen einzigen Fight verloren, aber bestimmt nicht, weil mich ihre Reize geblendet haben, eher weil selbst sie so bemitleidenswert bucklig herumschleicht in diesem Spiel, dass ich Skrupel hatte, meine Fäuste gegen so eine betagte Rentnerin einzusetzen. Streetfighter II ist wirklich null herausfordernd und auch dank der nicht durch irgendeinen Mehrwert gerechtfertigten Nachladerei der klare Voll-Flop in dieser Reihe, 2 Punkte."

Starkiller: "Ein bekannter Spielautomat, erfolgreiche Konsolenumsetzungen - und übelste Abzocke der damals bereits stark schwindenden C64-Gemeinde. Hätte ich Street Fighter II Mitte der 1980er Jahre das erste Mal gesehen, wäre ich vermutlich auch von hinten bis vorne unzufrieden gewesen. Wenn man aber zum Zeitpunkt des Erscheinens der C64-Version bereits andere Umsetzungen kannte, dann bewirkt der Anblick einfach nur blankes Entsetzen. Ein 16-Bit-Klassiker wurde hier schamlos geschändet - Und die arme 8-Bit-Hardware, die das Machwerk abspielen muss, gleich mit."

Sonstiges[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Das EGM-Bild:
Shen Long, alias Gouken.
  • Der Charakter "Mike" aus dem ersten Street Fighter, gleicht optisch und vom Kampfstil her dem Großmeister "Balrog", auch wenn dies in den C64-Versionen schwer erkennbar ist. Beide kommen aus den USA und kämpfen nur mit den Fäusten. Balrog hieß in der japanischen Originalfassung "M. Bison" (Bison hatte dafür den Namen Vega und Vega wiederum hieß Balrog). Davon ausgehend, dass es sich bei Mike und Balrog um dieselbe Person handelt, zumindest in Japan, ergibt sich der volle Name "Mike Bison". Dies ist eine klare Homage an den damals erfolgreichen Boxer und Schwergewichtsweltmeister Mike Tyson. Die Sprites von Mike bzw. Balrog besitzen auch auffallende Ähnlichkeit mit dem Sportler. So gesehen ist Balrog neben Ruy, Ken und Sagat der vierte Kämpfer, der bereits aus dem Vorgänger bekannt ist. Angeblich entschied sich die US-Sparte von Capcom für den Austausch der Namen, weil man die Persönlichkeitsrechte von Mike Tyson nicht verletzen wollte. Einige Jahre nach dem Erscheinen von Street Fighter II gab Capcom dann offiziell bekannt, dass Mike und Balrog zwei verschiedene Charaktere sind. 2010 nahm man dies teilweise wieder zurück. Trotzdem ist der Vorname von Balrog im japanischen Original ebenfalls Mike.
  • Chun Li gilt als erste Dame, die in einem Beat'em Up als Charakter auswählbar ist. Dies ist aber nur halb wahr: In Yie Ar Kung-Fu II war die mit Fächern um sich werfende Lan-Fang zumindest im Zweispielermodus anwählbar. Seit dem Erfolg von Street Fighter II sind weibliche Kämpfer in Beat'em Ups eine regelmässige Erscheinung.
  • Aufgrund eines Verständisfehlers wurde ausserhalb Japans oft der Name Shen Long (kant. aufsteigender Drache) anstatt Gouken als Meister von Ken und Ruy angegeben. Gemeint war damit aber eigentlich die Spezialtechnik "Dragon Punch" (jap. Shouryuken). Das kantonesische Wort wurde bei der Übersetzung aus dem japanischen unverändert gelassen, und dann im Ausland als Name gedeutet.
  • Die Fachzeitschrift für Konsolenspiele EGM (Electronic Gaming Monthly) erlaubte sich einen legendären Aprilscherz. In der Cheats-Sparte berichtete man, dass das Spiel mit Ruy auf höchstem Schwierigkeitsgrad ohne Energie zu verlieren bis zu M.Bison gespielt werden müsse, um dort dann zehn Kampfrunden zu überstehen - ohne ihn zu treffen und und ohne selbst getroffen zu werden. Nur dann würde der Geheimcharakter Shen Long (gemeint war eigentlich Gouken) freigeschaltet werden. Dazu wurde ein gefälschter Screenshot des guten Mannes gezeigt. Zehn Kampfrunden konnten übrigens gar nicht stattfinden, nach fünf Runden hat der Gegner auch bei einem unentschiedenen Stand gewonnen. Als Krönung des Ganzen berichtete ein anderer Artikel auf der unteren Hälfte der Heftseite ausführlich über den Aprilscherz vom letzten Jahr. Noch Jahre später war das Gerücht über den geheimsten Geheimcharakter der Videospielgeschichte nicht totzukriegen. Und fast 20 Jahre später hatte Gouken dann tatsächlich sein Debüt: In Street Fighter IV (keine C64-Umsetzung).
  • Hartnäckige Gerüchte über einen geheimen Tastencode, mit dessen Hilfe man auch die Großmeister zum Spielen auswählen konnte, gab es seit der ersten Konsolenumsetzung. Dieser Cheat ist definitiv ein Gerücht. Die Großmeister haben in keiner Umsetzung einen Programmcode, um vom Spieler gesteuert zu werden. Erst mit der Turbo-Version (keine C64-Umsetzung) war dies möglich. Zuvor gab es bereits eine nur in Japan erschiene Sonderedition. Eine Tastenkombination, um im Zweispielermodus für beide Player denselben Charakter anzuwählen, gab es allerdings häufig – nicht jedoch bei der C64-Version.

Videomitschnitt[Bearbeiten]


Ein Speedrun der Schmerzen und der blauen Flecken: Mingo870 bricht alle Knochen...



Cover[Bearbeiten]

Irreführende Werbung mit Screenshots anderer Systeme auf dem Cover der C64 Version war leider gang und gebe. Man rechtfertigte dies durch geringeren Produktionsaufwand. Weh dem C64 Gamer, der sich von den Bildern auf der Rückseite blenden ließ. Die Screens haben nichts mit dem C64 Spiel zu tun, sondern sind äußerst klein gedruckt als "Amiga" und "PC" gekennzeichnet. Unfreiwillig komisch ist auch der Aufkleber mit dem Sprachhinweis - "Bildshirmtext" :).

streetfighter2_coverf
streetfighter2_coverb




Werbung[Bearbeiten]

Highscore[Bearbeiten]

Topscore von H.T.W
  1. H.T.W - 380.250 (27.08.2013)
  2. Shmendric - 355.110 (31.08.2013)
  3. Werner - 322.280 (30.08.2013)
  4. TheRyk - 261.310 (22.08.2013)

2. Platz von Shmendric 3. Platz von Werner
2. Platz von Shmendric 3. Platz von Werner


Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Street Fighter II
WP-W11.png Wikipedia: Street Fighter II Sprache:english


Videos