INSERT (TSB)

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INSERT (TSB)
Format: INSERT <string>,<zl>,<sp>,<bt>,<ho>,<f>
Parameter
string: Zeichenkette (9 Zeichen)
zl: Zeile (0..23)
sp: Spalte (0..38)
bt: Breite (2..40)
ho: Höhe (2..25)
f: Farbe (0..15)
Einordnung
Typ: Anweisung
Kontext: Bildschirmkontrolle
Aufgabe: Rahmen zeichnen (Textmodus)
Abkürzung: insE
Verwandte Befehle
keine


Dieser Artikel beschreibt das Schlüsselwort INSERT (TSB).
Das entsprechende Simons'-Basic-Schlüsselwort lautet ebenfalls INSERT.

Typ: Anweisung
Syntax: INSERT <string>,<zl>,<sp>,<bt>,<ho>,<f>

Mit INSERT kann man im Textmodus Rahmen auf den Bildschirm malen.

Das Aussehen des Rahmens wird vom ersten Parameter bestimmt. Er muss eine Zeichenkette enthalten, die genau neun Zeichen lang ist und aus den Zeichen besteht, die den Rahmen definieren: linke obere Ecke, obere Kante, rechte obere Ecke, linke Kante, Füllzeichen, rechte Kante, linke untere Ecke, untere Kante, rechte untere Ecke. Gut geeignet hierfür sind die Zeichen erzeugt mit den Tastenkombinationen C= +a , Shift +* , C= +s , Shift + , Leertaste , Shift + , C= +z , Shift +*  und C= +x .
Ist dieser String zu lang oder zu kurz, meldet TSB einen ?ILLEGAL QUANTITY ERROR.

Die nächsten beiden Parameter legen den Ort der linken oberen Ecke des Rahmens fest: ZL = Zeile (Wertebereich 0 bis 23) und SP = Spalte (Wertebereich 0 bis 38). Die beiden folgenden bestimmen seine Größe: BT = Breite (Wertebereich 2 bis 40) und HO = Höhe (Wertebereich 2 bis 25). Wird einer dieser Werte unterschritten oder überstiegen, meldet der Interpreter einen ?BAD MODE ERROR. Breite oder Höhe gleich 1 ist möglich, wird aber automatisch auf 2 erhöht, weil sonst kein Kasten entstehen kann.

Der letzte Parameter definiert die Farbe der Zeichen.


Beispiel:

TSB-Bildschirm mit geändertem Zeichensatz und INSERT-Rahmen.
10 r$="o-o! !o-o"
20 zl=0: sp=0: bt=40: ho=25: f=1
30 INSERT r$,zl,sp,bt,ho,f
40 DO NULL

Zeichnet einen weißen Rahmen aus Satzzeichen und Buchstaben um den ganzen Bildschirm.

Hier im Bild ist ein für solche Zwecke extra entworfenen Zeichensatz (siehe Beispiel MEM) zu sehen, welcher auch auf der TSB-Diskette enthalten ist.

Ein komplettes Anwendungsbeispiel findet sich beim Simons-Basic-Befehl MOB SET (Beispiel 2).