TRACE

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TRACE
Format: TRACE <n>
Parameter
n: 10 (einschalten) oder jeder andere Wert für "aus"
Einordnung
Typ: Kommando
Kontext: Programmierhilfe
Aufgabe: momentan bearbeitete BASIC-Zeilennummer anzeigen
Abkürzung: keine
Verwandte Befehle
RETRACE - FIND - DUMP


Dieser Artikel beschreibt das Simons'-Basic-Schlüsselwort TRACE.

Typ: Kommando
Syntax: TRACE <n>

Mit TRACE 10 schaltet man den Programm-"Verfolgungsmodus" ein, d.h. der Interpreter zeigt in einem kleinen Fenster am rechten oberen Rand des Bildschirms die letzten sechs Zeilennummern, die er bearbeitet hat (die aktuellste ist oben). Da das u.U. rasend schnell ablaufen kann, hat der Benutzer die Möglichkeit, mithilfe der Commodore-Taste die Geschwindigkeit des Programms zu drosseln.

Der TRACE-Befehl gibt uns also ein Werkzeug, das es erlaubt zu überprüfen, ob das Programm überhaupt die vom Programmierer gewünschten Zeilen durchläuft. Der TRACE-Modus wirkt nicht im Direktmodus (z.B. nach Programmende oder -abbruch), wird jedoch fortgesetzt nach einem erneuten RUN oder GOTO. Er endet, wenn TRACE mit einem anderen Parameter als dem Wert 10 aufgerufen wird (sinnvoll ist der Wert 0).

Das TRACE-Fenster (rechts oben) überschreibt die dortige Bildschirmausgabe.

Beispiel: 

TRACE 10

(startet den TRACE-Modus)

Dieser Befehl wurde in TSB um weitere Funktionen ergänzt, siehe TRACE (TSB).